Kategorie-Archiv: Schleswig-Holstein

Große Nationalparkwanderung

Sie ist etwas ganz Besonderes. Und Sie findet nur einmal im Jahr statt. Und ist wohl eine der schönsten Wattwanderungen Deutschlands.  Um den 21. Juni herum geht es im Nationalpark Wattenmeer von Dagebüll über die Halligen Oland, Langeness und Hooge zu den Inseln Amrum und Föhr.

Morgens um 4.45 Uhr aufstehen, dann ab nach Dagebüll. Es wartet eine etwa 18 Kilometer lange Wattwanderstrecke mit einer Prielquerung mit hüfthohem Wasserstand zwischen Amrum und Föhr. Schon eine kleine Herausforderung. Doch mit guter, sachkundiger Betreuung durch Anne Segebade und anderen kamen alle Teilnehmer nach über 16 Stunden wieder in Dagebüll an. Einfach Empfehlenswert.

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Oeversee: Düne am Treßsee

Die »Düne am Treßsee«ist schon eine echte Perle der Natur. Für eine längere Wanderung ist das Schutzgebiet zwar nicht geeignet, aber als Start ist die Binnendüne schon sehr sehenswert. Der Blick schweift über weites Grasland, Wacholderbüsche, Heide, Wasserflächen — und dem Treßsee.

Nach einigen Kilometern geht es über Großsolt auf wenig befahrenen Nebenstraßen in den Wald der »Förumer Berge«, zum Treenetal und nach Oeversee, wo ein Feldweg zum Sankelmarker See führt.

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In sechs Stunden um den Beltringharder Koog (25 km)

Der Seedeich – links die Nordsee, rechts die Salzwasserlagune

In 12 Monaten wollen wir von München nach Venedig laufen. Mindestens 28 Tage durch die Alpen, mit 20000 Höhenmeter auf fast 600 Kilometer schon eine Herausforderung. Untrainiert geht das nicht, also fangen wir an. Mit einer Wanderung um das Naturschutzgebiet Beltringharder Koog gleich neben der Nordsee geht es los.

Eigentlich ideale Bedingungen zum Wandern, wolkig, etwas Wind und immer wieder schönster Sonnenschein. Das ist im Sommer hier an der Nordseeküste nichts Besonderes auch wenn immer wieder noch Regen und Kälte berichtet wird. Und auch die Strecke von 25 km ist für uns eigentlich nicht das Problem. Doch es sollte anders kommen.

Von Husum geht es zunächst mit dem Auto nach Wobbenbüll, gleich hinter dem Ortsschild parken wir direkt auf der Straße gegenüber dem Deichcafe. Es ist 10 und 20 Minuten, als wir in Richtung Westen immer am Nordstrander Damm entlang aufbrechen. Das GPS ist mit dabei, jedoch fällt mir erst nach zwei Kilometern auf, dass ich es nicht eingeschaltet habe, wie im Track unten deutlich zu sehen ist. Ärgerlich, aber zurücklaufen wollte ich auch nicht. Eine kluge Entscheidung, wie sich später zeigt.

Der Lärm vom Autodamm mit seinem Radweg, auf dem wir am Deichfuß laufen, hält sich erstaunlicherweise sehr in Grenzen. Nach etwa einer Stunde haben wir die ehemalige Insel Nordstrand dann erreicht. Über den ehemaligen Außendeich geht es nun Richtung Norden bis zum neuen Seedeich. Über Holmersiel geht es nach Lüttmoorsiel, von hier führt ein Lorendamm zur Hallig Nordstrandischmoor. Am Kiosk stärken wir uns an eigener Brotzeit und suchen die öffentlichen Toiletten auf. Die Strecke, die nun vor uns liegt, ist für Wanderer nur bedingt geeignet. Auch einen Radweg gibt es nicht, aber der gemähte Grasrandstreifen bietet sich zumindest zum Ausweichen vor den vielen Rasern an. Bei Kilometer 17 geht es nun oben auf den alten Deich Richtung Süden. Vorbei am Restaurant und Hotel Arlauschleuse treiben wir so manche Schafherde vor uns auseinander, bevor wir nach fast sechs Stunden wieder am Nordstrander Damm eintreffen.

Und was war nun das Problem? Meine Schuhe. Die Hanwag Alaska GTX hatte ich im letzten Winter eingelaufen. Doch ihr Gewicht hatte ich völlig unterschätzt. Für eine Wanderung von sechs Stunden für 25 km für den Trainingseinstieg sind die fast zwei Kilogramm einfach zu viel Schuh. Brennende Oberschenkel kannte ich bisher so noch nicht.

GPS. 10-betringharder-koog [maptype=G_NORMAL_MAP;gpxview=all] Link speichern unter … falls das System eine .XML-Datei erzeugt, einfach in .GPX ändern. Viel Spaß beim Wandern!

Einmal um den Bistensee und entspannen bei Kaffee und Kuchen

Buchenwald am Bistensee
Buchenwald am Bistensee

Eine schöne Tour im Mai ist diese, rund um den Bistensee. Das herrlich frische Grün der Buchen ist ein besonderer Reiz der Wanderung. Sie ist etwa drei Kilometer länger als die direkte, ausgeschilderte Route um den See: Auf Wirtschaftswegen geht es zunächst in Richtung A7 und bald durch eine hügelige Landschaft auf geschwungenen Wegen, bevor es wieder durch Laubwald zum See zurück geht. Ohne Pausen sind für die Strecke etwa 3 Std. 15 Min. für 12,8 Kilometer einzuplanen.

Hier schmecken Kaffee und Kuchen.

Im Cafe Töpferhaus wird der Kuchen immer selbst gebacken— und ist einfach lecker!“

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Durch den Wald am Gravensteiner Schloss

Hier die Wanderung ab dem Parkplatz, wie sie von Gerhard Wagner beschrieben wird. Richtig schön ist die Wanderung im Herbst oder im Frühjahr, wenn die vielen Laubbäume ihre farbige Seite zeigen. Neu: Ein Klick auf die rote Lupe auf dem linken Kartenrand zeigt nun eine Vollansicht der Karte.

Hier die Anfahrt aus Husum.

Und hier die 09-gravensteiner-schloss-auto-wanderung-Datei [maptype=G_NORMAL_MAP;gpxview=all]
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Schwabstedt – Treene – Moor

Treene bei Hude
Treene bei Hude

Eine schöne, 16 km lange Rundwanderung, die entlang der Treene durch das Örtchen Hude zum Glockenberg führt. Bald ist Fresendelf und das alte Fährhaus erreicht, eine Badestelle mit einen kleinen Steg in die Treene läd zum Verweilen ein. Von dort ist es nicht mehr weit zum Wilden Moor mit seinem Lehr- und Naturpfad. Wer es lieber gemütlich haben möchte, der biegt nicht in das Moor ab, sondern geht weiter auf der Straße — natürlich auf der Linken Seite — weiter in das nette Hollbüllhuus. Neben seinen restaurierten Hofstellen bietet das Dorf auch eine Bankgruppe in der Dorfmitte für eine Rast. Der Dorfstraße Richtung Nordwesten folgend, wird bald der Lehmsieker Forst erreicht. Hier wächst Bärlauch, der jedoch vor seiner Blüte geerntet werden sollte. Auf Wirtschaftswegen wird die Freilichtbühne am Dorfrand und bald das Dorf Schwabstedt erreicht.